nur in meinem Kopf...
 



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ich kann es ja ab montag versuchen.

das wochenende verbring ich mal wieder alleine.
ja, ich bin selber schuld. denn ich bin ich. abstoßend.
ich hab mich heute vollgefressen.
morgens mandeln, kiwi
mittags käselaugenstange
abends käse-seele, mcflurry, cesar salat vom netto...
würd am liebsten kotzen.
morgen wieder.
so verzweifelt, hab meinen vater gefragt was er macht. per sms. keine antwort.

total gut, kein mann um mich zu haben. keine belastung für jemanden zu sein.
kann ja nicht ständig eine rolle spielen, irgendwann kommt die gestörte raus.

was fang ich nur mit meinem leben an...
ich schaff es nicht mich zu tode zu hungern.
ich kann es ja ab montag versuchen.

soll ich morgen mit antibiotika aufhören und die kotzparty steigen lassen?
was frag ich denn, das ist doch längst beschlossene sache.
hab am dienstag schon geplant was ich wann einkaufe, damit ich nicht so viel schleppen muss.
alles geplant.
als ob ich es bis sonntag aushalten würd.

find ich bewundernswert, dass martina den halt in sich selbst findet.
wirklich bewundernswert.

was bezwecke ich damit nach köln zu ziehen?
auf jeden fall will ich einfach nur abhauen.
ich will mich verabschieden, ich will weg sein. ich will den leuten den rücken kehren und gehen.
ich glaub, das ist ne art letzte aufmerksamkeit, die ich damit noch bekomm. und dass ich unwiederruflich weg bin. ja, aber wen juckts.

hab ich eigentlich spaß am leben?
das ist so eine gute frage.
jeder hat irgendwelche dinge, für die er lebt, ziele.
menschen in einer fernbeziehung freuen sich auf das nächste wiedersehen.
man freut sich auf den nächsten urlaub, auf die bestellten möbel, auf das nächste party-wochenende, auf bestandene prüfungen, auf den nächsten karriereschritt, auf die verlobung, hochzeit, auf die geburt, auf weihnachten.
ich hab nicht eine sache, auf die ich hinarbeite und mich freue.
versuch halbherzig etwas herbei zu zwingen, eine veränderung in meinem leben. in eine andere stadt ziehen. naja, ich denk darüber nach.

ich hab eigentlich die besten voraussetzungen.
ich bin 28, nähere mich meinem traumgewicht, hab ein hübsches gesicht und bin nicht auf den kopf gefallen.
die welt müsste mir eigentlich zu füssen liegen, bzw. sollte von mir erobert werden.
aber ich versauer in meiner kleinen welt, in meinem rythmus.
morgens aufstehen, 9 stunden arbeiten, sport, schlafen. unter der woche feste tv termine, am wochenende wird gekotzt.
abwechslung herrscht nur in meinem mp3 player, ständig neue musik, neue impulse, neue gefühle, neue gedankenreisen.

würd gerne wieder etwas extremes tun.
mich bewusstlos trinken.
die haare blond färben.
abmagern.
mir die arme aufschlitzen.
mich piercen lassen.
wieso? wieso muss es extrem sein...

irgendwie fühl ich mich high von meiner migräne, steh neben mir.
15.2.13 19:58
 



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